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Was ist eigentlich Kanban?

Übersetzt bedeutet Kanban soviel wie Karte und hat seinen Ursprung in Japan für die sogenannte Just-in-Time Produktion.

Kanban ist eine Methode zur Produktionsprozesssteuerung, also Prozesse bestmöglich zu optimieren.

Dabei ist es nicht wichtig welches Ergebnis durch den Produktionsprozess entsteht. Es ist also unerheblich ob die Ergebnisse reale Güter, digitale Güter oder Dienstleistungen sind.

Überall gibt es Produktionsprozesse, die über Kanban als Prozesssteuerungsmethode optimiert werden können. Kanban visualisiert zunächst immer den Ist-Zustand und die darin enthaltenen Aufgaben.

Kanban sorgt also zu Beginn für eine Transparenz. Darüber hinaus kann Kanban auch das Unternehmen – beispielsweise durch die Methode Kaizen – verbessert werden.

Es wird dich vielleicht überraschen, denn Kanban ist eigentlich keine Entwicklungsmethode. Kanban ist genau betrachtet auch keine Projektmanagementmethode oder ein Projektmanagement-Framework. Interessant ist vielleicht noch, dass du Kanban auf gar keinen Fall als Konkurrenz zu Vorgehensmodellen (Wasserfall, V-Modell, XP etc. ) klassifizieren solltest. Es kann nämlich oder sollte sogar mit Vorgehensmodelle zusammen eingesetzt werden.

Kanban muss nicht einmal in der gesamten Organisation zum Einsatz kommen. Kanban benötigt auch kein Team. Du kannst Kanban auch völlig alleine für dich verwenden (z. B. durch Personal Kanban).

Bei den ganzen Vorteilen Kanban möchte ich dir aber einen Nachteil, wenn du diesen als solchen siehst, nicht verheimlichen: Kanban ist nichts für eine schnelle Lösung. Sollte also irgendwo ein Problem existieren, welche schnell behoben werden muss, so ist von der Verwendung von Kanban sogar abzuraten. Kanban ist auch kein Tool, welches du einfach auf Probleme anwenden kannst, sondern ein Prozess.

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