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Auszug meiner digitalen Vision

Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich noch viele Menschen – und auch Unternehmen – in Deutschland gegen die Digitalisierung wehren.
Das wird auch daran liegen, dass die Menschen Ängste haben, z. B. den Verlust Ihres Arbeitsplatzes. Dabei stellt sich aber für mich die Frage, ob so manche monotone berufliche Tätigkeit wirklich ein Verlust wäre, wenn diese beispielsweise durch (Software-)Roboter erledigt werden würde.

In meinen Augen hat selbst die Bundesregierung keinen konkreten Plan oder eine Vision. Aber gerade unsere Bundesregierung müsste den Menschen Mut zusprechen und aufklären. Und vor allem die wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung beantworten.

An Modellen wie beispielsweise dem bedingungslosen Grundeinkommen, führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei. Wenn die Menschen verstehen, dass sie finanziell abgesichert sind, wird auch ein möglicher Arbeitsplatzverlust nicht mehr so viele Ängste hervorrufen.

Es muss ein Umdenken stattfinden. Die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit findet heute oft nur deshalb statt, weil man damit Geld verdient. Viele Probleme, die durch die Veränderung der soziodemographischen Faktoren entstanden sind – beispielsweise der Pflegenotstand – könnten reduziert werden.

Drei Stichworte, die zum Erfolg der Digitalisierung beitragen werden, lauten: Umbau des Schulsystems, lebenslanges Lernen und Qualifizierung.

Meiner Meinung nach darf man nicht „den Kopf in den Sand stecken“. Man muss sich entscheiden, ob das eigene Leben selbst- oder fremdbestimmt gesteuert werden soll.
Wer sich für die fremdbestimmte Steuerung entschieden hat, darf sich dann nicht darüber beklagen, dass alle anderen ihre Chancen nutzen und man selbst nicht vorwärtskommt.

Ich hoffe, dass ich noch die Zeit miterleben darf, in der ich kein eigenes Auto mehr benötige. Per App reserviere ich mir ein autonomes Fahrzeug, dieses fährt mich dann zu einem Meeting-Point, der sich mitten in einem angelegten Stadtpark befindet. Im Fahrzeug kann ich das Meeting mit Hologramm-Projektion vor- und nachbearbeiten. Nach dem Meeting folgt ein Meeting beim Mittagessen im ital. Restaurant im Stadtpark.
Die gesamte Work-Life-Balance wird sich verändern. Immer mehr Rentner werden innovative Dienstleistungen im Gesundheitswesen, der Fitness und dem Tourismus nutzen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ich hoffe, dass meine Enkelkinder ein Schulsystem durchlaufen dürfen, indem nur noch die wirklich wichtigen Dinge gelehrt werden. Schulstunden, die auszufallen drohen, werden durch Hologramm-Lehrkräfte ersetzt, die gleichzeitig mehrere digitale Schulklassen parallel unterrichten. Das Schreiben von Klassenarbeiten oder Klausuren an der Uni erfolgt nur noch mit einem Tablet und einem Stift.

Ich wünsche mir, dass sämtliche sich wiederholenden Tätigkeiten durch Roboter durchgeführt werden und die Menschen dann innovative Tätigkeiten ausüben dürfen.
Ich wünsche mir einen Anstieg der Teledoktoren, um Wartezimmer zu entlasten und die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.

Ich denke es wird innovative Wohnprojekte geben, hin zu gemeinschaftlichem Wohnen in klein angelegten Themenwelten/Themenstädten – mit Gemeinschaftsräumen und kleinerem selbst genutztem Wohnraum.

Die Logistik wird sich dahingehend verändern, dass Paketdienste nur noch zentrale Abhollager beliefern, die rund um die Uhr geöffnet haben.

Es gibt so viele Dinge die uns das Leben erleichtern werden. Schritt für Schritt werden wir damit aufwachsen. So wie damals bei der schrittweisen Einführung von sog. Apps.

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